Weißenburger Steig

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Der Weißenburger Steig war ein Reise- und Handelsweg im frühen Mittelalter, der die Stadt Nürnberg direkt mit Weißenburg verband. In späteren Zeiten nannte man diesen Weg auch Rennweg. Zumindest zwischen Pleinfeld und Weißenburg ist der alte Weißenburger Steig mit dem Rennweg identisch und war in diesem Abschnitt eine vorrömische und römische Straße, dann eine mittelalterliche Fern- und später eine Poststraße.[1]

Reisende auf diesem Weg

  • 1418/1419: Hans Porner auf seinem Weg von Braunschweig über Nürnberg und Weißenburg nach Venedig
  • März 1511, Oktober 1518: Martin Luther auf seiner Rückreise von Rom nach Nürnberg und seiner Hin- und Rückreise zum Augsburger Reichstag

Städte und Orte am Weißenburger Steig von Nord nach Süd:

  • Nürnberg
  • Katzwang (Lkr. N)
  • Schwabach (Lkr. SC)
  • Obermainbach (Lkr. SC)
  • Kühedorf (Lkr. RH)
  • Aurau (Lkr. RH)
  • Rittersbach (Lkr. RH)
  • Georgensgmünd (Lkr. RH)
  • Weißenburg (Lkr. WUG)

Flurnamen und Straßennamen

  • Workerszell, Altweg nach Weißenburg, mundartlich: weissaburcha_gschdoich
  • Weißenburg, Fernstraße nach Nürnberg ab dem Ellinger Tor, heute amtlich Nürnberger Straße - 1575 renweg[2] - 1688 Rennweg[3]

Literaturhinweise

  • Axel Schwaiger: Georgensgmünd, Gemeinde Georgensgmünd 2002, ISBN 3-00-009312-5

Weblinks

Fußnoten

  1. BEIER Ulf: Von der Höll- zur Paradeisgasse, Weißenburg 20002,S. 107
  2. Stadtarchiv Weißenburg, Pls 63
  3. DÖDERLEIN, Johann Alexander: Weißenburgische Chronick vom Jahr 790 bis zum Jahr 1700, Nachdruck Weißenburg 1986