Judentum in Treuchtlingen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Juedische Schule Treuchtlingen.JPG|thumb|Die ehemalige jüdische Schule in Treuchtlingen, welche ab 1877 genutzt wurde und 1924 in eine private Gemeindeschule umgewandelt wurde.]]
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[[Datei:Synagoge Treuchtlingen.JPG|thumb|Der ehemalige Standort der Synagoge in der Uhlengasse]]
 
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Version vom 20. April 2015, 19:53 Uhr

Die ehemalige jüdische Schule in Treuchtlingen, welche ab 1877 genutzt wurde und 1924 in eine private Gemeindeschule umgewandelt wurde.
Der ehemalige Standort der Synagoge in der Uhlengasse

Dieser Artikel behandelt die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Treuchtlingen.

Geschichte

Treuchtlingen wurde bereits im Mittelalter von Juden bewohnt und litten unter den Pogromen der Pestzeit 1348 und 1349. Ab dem 17. Jahrhundert bildetete sich eine jüdische Gemeinde. Nennenswerte Niederlassungen fanden unter der Herrschaft vom Grafen von Pappenheim statt. Die Siedler mussten für ihre Aufnahme Schutzgeld zahlen. [1] 1730 wurde die Treuchtlinger Synagoge in der Uhlengasse 5 und 7 erbaut. 1779 folgte der Jüdische Friedhof. Ebenso gab es eine jüdische Schule. Bis 1873 war Treuchtlingen Rabbinatssitz unter Isaak Pinkas Skutsch. Danach gehörte es zum Distriktsrabbinat Schwabach.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Juden zunehmend diskriminiert. Ab Dezember 1935 wurde der Zuzug von Juden nach Treuchtlingen verboten. Ebenso wurden an der Ortseingängen Schilder mit der Aufschrift: „Juden sind in dieser Stadt unerwünscht” errichtet. Jüdische Kinder wurden auch von den städtischen Schulen verwiesen. Den Höhepunkt erreichte der zunehmende Antisemitismus in der Reichspogromnacht 1938.

Geschätzte Bevölkerungsentwicklung

  • 1714: 17 Juden
  • 1812: 260
  • 1837: 282
  • 1860: 270
  • 1867: 168
  • 1890: 158
  • 1910: 128
  • 1925: 119
  • 1933: 119
  • 1936: 110
  • 1938: 93
  • Januar 1939: 2
  • Juni 1939: 0[2]

Siehe auch

Fußnoten

Weblinks