Apothekenmuseum Weißenburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 15. Oktober 2012, 07:03 Uhr

Einhorn-Apotheke im "Blauen Haus" in der Rosenstraße

In den Kellergewölben des "Blauen Hauses" in der Rosenstraße 3 befindet sich ein Apothekenmuseum, dessen Träger die Stiftung Kohl'sche Einhorn-Apotheke ist. [1]

Museum

Die Einrichtung der Einhorn-Apotheke aus dem 19. Jahrhundert wird gezeigt. Die Sammlung umfasst auch ältere Exponate aus der langen Geschichte der traditionsreichen Apotheke. Das Herzstück des Museums stellt die Offizin aus der Gründerzeit dar.

Eine besondere Atmosphäre vermittelt die Kräuterkammer. In unzähligen Schubläden und Standgefäßen sind Heilpflanzen, Mineralien und Harze aufbewahrt. Arbeitsgeräte wie Mörser und Waagen und Häckselmaschine werden gezeigt.

Im Labor der Apotheke wird die Herstellung von Pillen, Zäpfchen, Pulver, Tabletten und Salben erläutert. Eine besondere Seltenheit sind vollständige Rezeptbündel aus dem 19. Jahrhundert, die bei Umbauarbeiten im Haus ans Tageslicht kamen. Neben Opium- und Morphiumverordnungen finden sich auch kuriose Rezepte wie: "Herr Gustav Weisel, Plättner, ist infolge seiner Lungenerkrankung in nächster Zeit des Weines bedürftig. Rp. 1 Flasche Marsala."


Öffnungszeiten und Besichtigung

Das Apothekenmuseum Weißenburg ist geöffnet am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag um 11.00 Uhr und 14.30 Uhr sowie am Mittwoch und Samstag um 11.00 Uhr. Eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich, für Gruppen nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 09141/2307.

Fußnoten

  1. Der ursprüngliche Text wurde von Almut Binkert zur Verfügung gestellt.


Weblinks

Homepage des Weißenburger Apothekenmuseums
Virtuelle Tour durch das Apothekenmuseum